DOKUMENTARFILM 2026
Der lange Weg zu utani.
In Erinnerung an den Widerstand gegen Kolonialgewalt
Ein Film von Frank Glücklich & Bertram Rotermund
Geschichte die Weiterlebt
In Deutschland ist die deutsche Kolonialzeit weitgehend vergessen. In Tansania jedoch ist sie für viele Menschen keine ferne Vergangenheit. Sie lebt in Familiengeschichten, Gedenkritualen und den Erinnerungen der Nachfahren weiter. Solange die geraubten Schädel ihrer Ahnen nicht in ihre Heimat zurückkehren, bleibt für viele eine Wunde offen.
Die Erzählerin Sauda Simba reist zu den Orten des antikolonialen Widerstands und begegnet Nachfahren der Opfer, Chiefs und Historikern. Aus ihren persönlichen Erinnerungen entsteht ein vielstimmiges Bild von Verlust und Schmerz, aber auch Würde. Geschichten, die bis heute nachwirken.
Der Maji-Maji-Krieg wird dabei nicht nur als historisches Ereignis sichtbar, sondern als Ursprung eines gemeinsamen Selbstverständnisses und eines frühen Zusammenge-hörigkeitsgefühls.
„Der lange Weg zu Utani“ ist ein Film über Menschen, die
ihre Geschichte bewahrt haben, über die Suche nach Anerkennung und die Hoffnung, dass Gehörtwerden, Erinnerung und die Rückgabe der geraubten Schädel
ihrer Ahnen den Weg zu Utani öffnen – einem Weg zu gegenseitigem Respekt und Versöhnung.

Die Stimmen der Erinnerung

Sauda SIMBA
Co-Autorin und Erzählerin

Aika MakindarA
Nachfahrin von Mangi Meli

PChief Emanuell Zulu Gama
Chief der Ngoni

Prof. Dr. Betram Mapunda
Historiker

Theaophilus Mtowe
Historiker

Abdallah Butoli
Höhlenexperte








